24 h Bozen – Ciao Ragazzi!

Bozen-St.-Magdalena
[Werbung wegen Ortsnennung] Bella Italia, davon kann man ja nicht genug bekommen, findet ihr nicht auch?!  Die Ferien neigen sich dem Ende zu und daher entschlossen wir uns noch einmal spontan zu verreisen. Das Ziel, ganz klar, nach Bella Italia zu Sonne, Lebensfreude und Gelati.  Es ist wirklich unglaublich, in Österreich regnet es, kaum hat man die Grenze nach Italien passiert, Sonnenschein und die Stimmung steigt dabei automatisch.
Südtirol ist einfach meine Region, kaum erblicke ich die Berge, die Obstgärten und Weinhänge, öffnet sich mein Herz und ich beginne wie ein kleines Kind zum Strahlen. Immer wieder aufs Neue fasziniert mich die wunderschöne Landschaft Südtirols und ihr wisst ja bereits, das Bozen einer meiner Lieblingsorte ist.
Da ich schon ein paar Mal in Bozen war, ist dieser Blogbeitrag kein üblicher Reisebericht mit all den Sehenswürdigen, die unbedingt angesehen werden sollten. Viel mehr erzähle ich euch dieses Mal über das andere Bozen und auch über die nähere Umgebung von Bozen.
Am frühen Vormittag kamen wir nach einer angenehmen Fahrt mit dem Cabrio in Bozen, besser gesagt in St. Magdalena, dem Weindorf am Stadtrand von Bozen, an. Dieser Ort ist traumhaft schön und unser Hotel „Magdalener Hof“ lag inmitten der Weinberge mit einer tollen Aussicht auf Bozen und die Umgebung. Das Hotel kann ich nur weiterempfehlen, schöne Zimmer, ein wunderschöner Garten mit Pool und Liegewiese und ausgezeichnetem Essen. Davon erzähle ich euch aber später noch mehr.
Eingecheckt im Hotel erholten wir uns zuerst am Pool, schwammen ein paar Runden, tranken einen guten Cappuccino und genossen die Sonnenstrahlen. Ein Tag wie im Hochsommer, damit hätte ich gar  nicht mehr gerechnet.
Zum Mittagessen fuhren wir dann ins Stadtzentrum nach Bozen. Il pranzo, ein Rucolasalat mit Tomaten und Parmesan, gab’s dann natürlich in meinem Lieblingslokal, dem „Fischbänke“. Ich habe Cobo, dem originellen Besitzer,  von meinem Blogbeitrag über Bozen und der Erwähnung seines Lokals erzählt und er freute sich sehr über die Empfehlung und den gelungenen Reisebeitrag.  Als Dank schenkte er mir ein paar Postkarten, mit den Sprüchen von seinem Lokal, zum Beispiel „Du musst viele Frösche küssen, um einen Prinzen zu finden“ .
Danach spazierten wir durch die Altstadt, wobei wir dieses Mal neben den berühmten Laubengassen auch alle Nebenstraßen erkundeten. Das wohl beste Eis in Bozen gibt’s in der Eisdiele „Menodiciotto“ . Während wir unser Eis genossen und langsam durch die Altstadt von Bozen schlenderten, lernten wir Louis kennen. Am Kornmarkt fing er plötzlich „Marina“ von Rocco Granta zu singen an und die Menschen blieben alle stehen und schenkten Louis die Aufmerksamkeit, die er suchte. Wir fanden die Szene sehr lustig und plauderten mit einem Verkäufer, der uns erzählte, dass Louis fast täglich hier ein Ständchen bringt und die Leute unterhält (hier kannst du einen kleinen Liveausschnitt von Louis‘ Version von Marina ansehen). Viele kennen den sympathischen, alten Louis und wir mögen das Bozen, das sich hier von einer ganz anderen Seite präsentiert.
In einer der eher abgelegenen Nebenstraßen entdeckten wir dann auch einen trendigen Obstladen, der neben dem handelsüblichen Verkauf auch grüne Smoothies anbot. Da wir das Trendgetränk nicht kannten, kauften wir uns einen Green Smoothie, gemixt mit Petersilie, Ingwer, Pfirsich und Weintrauben. Schmeckte uns überraschend gut, aber wird wohl nicht mein Lieblingsgetränk werden, dafür finde ich Kaffee, egal in welcher Variation, einfach zu gut.
Seit meinem letzten Besuch in Bozen haben auch ein paar neue Modegeschäfte geöffnet, zum Beispiel Jennyfer. Eine tolle Boutique mit absolut trendigen und tollen Kleidungsstücken.  Ich habe mir eine schwarze Herbstjacke, mit einem Materialmix aus Leder und Baumwolle, gekauft, super Schnitt und Qualität für nur 37 Euro, so macht Einkaufen Spaß. Zu Schade, dass es Jennyfer in Österreich und Deutschland (noch) nicht gibt. Bei einem künftigen Bozenbesuch solltet ihr unbedingt ein bisschen Zeit für den Laden einplanen.
Shopping macht müde, daher gab’s zur Stärkung einen Aperol-Spritz (was sonst ) in der Rooftop Lounge Grifoncino.
Später fuhren wir dann nach St. Magdalena zurück um noch einen kleinen Spaziergang in den Weinbergen zu machen.
Nach unserer kleinen Wanderung war es dann doch schon ziemlich spät und entschieden uns für ein Abendessen in unserem Hotel. Die Bewertungen auf Tripadvisor waren sehr gut und ich kann dem nur zustimmen. Meine Tagliolini al nero di seppia con gamberi e zucchine (Schwarze Tintenfischnudeln mit Garnelen und Zucchini) schmeckten himmlisch und das zu einem Preis von 11 Euro, auch der angebotene Wein und das gegrillte Entrecôte im Raukebeet mit Kartoffelröstinchen ist weiterzuempfehlen.
Am nächsten Tag gab’s ein tolles Frühstücksbuffet mit Prosecco, Prosciotto und Käse von der Region. Danach mussten wir auch schon wieder abreisen. Doch vor dem Antritt der Heimreise, besuchten wir noch einen Weinbauern, um ein paar Flaschen, dieses köstlichen südtirolerischen Tropfens, den wir beim Abendessen genießen durften, mit nach Österreich zu nehmen.

Bildeindrücke 24 h Bozen:
Bozen-Obstmarkt Bozen
Bozen-Fischbänke Green-Smoothie

Weindorf St. Magdalena:
Weindorf-St.-Magdalena Weinhänge-St.-Madgalena

Abendessen im Magdalener Hof:
Abendessen_Magdalenerhof Abendessen-Magdalenerhof

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