Wanderung zum Prielschutzhaus

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[Werbung wegen Ortsnennung] Im Moment bin ich am liebsten in den Bergen. Ich genieße einfach die wunderbare Fernsicht, das Bergpanorama, die Ruhe und die Stille und kann bei einer anstrengenden Bergwanderung ganz einfach alle Sorgen und Problemchen vergessen. Österreich ist so ein schönes Land und ich hoffe, dass wir noch ganz lange in Frieden hier leben können.

Das erste Mal in meinem Leben war ich in Hinterstoder zum Wandern. Ja, ihr habt richtig gehört. Kaum zu glauben, oder?! Ich war auch noch nie Schifahren in Hinterstoder, bitte fragt mich nicht, warum.

Auf alle Fälle habe ich schon öfters vom Großen Priel und dem Prielschutzhaus gehört und daher dachten sich meine Freundin Romi und ich, dass wir dorthin mal wandern sollten. Gesagt getan und so hat es uns gefallen.

Wanderung zum Prielschutzhaus

Los ging es vom Parkplatz Prielschutzhaus. Der befindet sich ca. 1 km nach dem Ortsende von Hinterstoder und man bezahlt für den Parkplatz eine Tagesgebühr von € 3.

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Zuerst wandert man ca. 30 min auf einer Forststraße (relativ eben) entlang. Dabei passiert man den Schiederweiher und das Gasthaus Polsterstüberl. Erst danach beginnt der eigentliche Aufstieg zum Prielschutzhaus. Gleich von Anfang an geht es steil bergauf, aber wenn 809 Höhenmeter zu überwinden sind, erwartet man sich auch nichts anderes.

Die Wege zum Prielschutzhaus sind super zu gehen und das Panorama, welches man bei der Wanderung hat, ist einfach großartig und das von Anfang an.

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Nach einer Weile kommt man an einem Wasserfall vorbei. Hier kann man sich kurz abkühlen und eine kleine Rast machen.

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Danach geht’s gleich wieder steil bergauf weiter. Auch ein paar Klettersteige sind zu überwinden. Diese sind aber einfach und können ganz sicher überquert werden. Ist man beim „Gott-sei-Dank-Bankerl“ angekommen, dann hat man nicht mehr ganz so weit bis zum Prielschutzhaus.

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Wir wandern weiter, immer wieder führt der Weg auch durch einen kleinen Wald, der uns einen willkommenen Schatten spendet. Nach einer Weile kommen wir zur Märchenwiese. Warum die so heißt, weiß ich nicht, wirklich verträumt sieht es hier nämlich nicht aus.

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Nach dem man den Buchenwald durchwandert hat, sieht man auch schon die letzten Pfeiler der Materialseilbahn und bald hat man es zum Ziel geschafft. Die letzten Höhenmeter waren dann doch etwas anstrengend und alle Wasserreserven verbraucht, aber der Ausblick auf die Bergwelt lässt einem die ganze Schinderei sofort vergessen.
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Auf dem Prielschutzhaus gab es dann eine gute Stärkung, Tellerfleisch für Romi und geröstete Knödel mit Salat für mich.

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 Auf der Sonnenterrasse genossen wir dann das atemberaubende Bergpanorma. Der Aufstieg hat sich definitiv gelohnt!

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Gut eine Stunde später ging es dann den gleichen Weg wieder bergab.

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Eine wirklich tolle Tour, die euch total empfehlen kann. Von Anfang an hat man einen wunderbaren Rundblick auf die Berge des Toten Gebirges und das Bergpanorama (zum Beispiel Spitzmauer und Großer Priel) beim Prielschutzhaus ist einfach nur top!

Tourdaten:
Ausgangspunkt: Parkplatz Prielschutzhaus in Hinterstoder
Gehzeit zum Prielschutzhaus: gut 2,5 h besser 3 h einrechnen mit kleinen Trink- bzw. Fotopausen
Schwierigkeitsgrad: mittel (rot)
Höhe Prielschutzhaus: 1 420 m
Höhenunterschied: 809 m

Seid ihr die Tour auch schon mal gewandert oder kennt ihr das Prielschutzhaus?

Alles Liebe, eure Martina

 

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2 Comments

  • Reply
    Doris
    31. August 2016 at 07:47

    Hallo Martina, schaut sehr heiß aus.

    Letzes Jahr als ich es ging war es ja eher regnerisch. Was das Wetter gleich auch von der Stimmung ausmacht, siehe deine und meine Fotos, ist wirklich wahnsinnig spannend. Lg Doris

    https://dorisworld.at/2015/08/24/wanderung-von-hinterstoder-zum-prielschutzhaus-oberoesterreich/

    • Reply
      Martina
      1. September 2016 at 05:36

      Hallo Doris!
      Ja, das Wetter spielt schon eine entscheidende Rolle für die Wandertour und die Eindrücke, die man dann sammelt!
      Auf alle Fälle eine sehr empfehlenswerte Tour, findest du nicht!? Alles Liebe, Martina

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